Hilfsnavigation

LBZ-Logo
RWTH Logo

Zielgruppennavigation

Inhalt

Workshops - Aachener Dialog zum Praxissemester


Workshops.jpg

Übersicht Workshops

Biologie

Erkenntnisgewinnung im Praxissemester Biologie – Studierende lernen fachgemäße Arbeitsweisen lehren

Deutsch Lehren, Lernen. Reflektieren - Peer-Teaching und Problemorientiertes Lernen (POL) am Lernort Universität
Fremdsprachen Studienprojekte in den Fremdsprachen als Anlass zur Reflexion und Mittel zur Professionalisierung
Geschichte Zwischen Theorie und Praxis: Studienprojekte als Mittel der Lehrerprofessionalisierung
Gewerblich-technische berufliche Fachrichtung

Inklusionsorientierte Studien- und Unterrichtsprojekte in den gewerblich-technischen beruflichen Fachrichtungen

Informatik Balance zwischen Forschung und Praxis – Studierende zwischen den Stühlen
Katholische Religionslehre

Das ideale Studien- und Unterrichtsprojekt aus religionspädagogischer Perspektive

Mathematik

Praxisphase Mathematik – Raum und Rahmen für Reflexionsprozesse

Politik/Wirtschaftswissenschaft


"Der mündige Bürger an der Börse". Nur ein Planspiel oder auch eine politische Botschaft? Zur Lehrprofession im Kontext von politisch-ökonomischen Lernkontexten

Fächerübergreifend - allgemein

Wegbereiter zu reflexiver Praxis und Unterstützer forschenden Lernens im Praxissemester - Mentorinnen und Mentoren als Akteure der Lehrerbildung

Räume und Zeiten schaffen für Reflexion vor Ort

Weiterentwicklung einer Kooperationskultur in der Vorbereitung und Begleitung von Studien- und Unterrichtsprojekten

 

Fächerübergreifend - Bildungswissenschaften

Auf dem Weg zu lernortübergreifenden Reflexionsanlässe in bildungswissenschaftlichen Studien- und Unterrichtsprojekten

Das Portfolio als Wegbegleiter

Fächerübergreifend - DSSZ Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte
Sprachförderung konkret – Von der Theorie zur Praxis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshops


Biologie
(1) Erkenntnisgewinnung im Praxissemester Biologie – Studierende lernen fachgemäße Arbeitsweisen lehren

Dr. Ingeborg Heil (RWTH Aachen), Ursula Baumann-Groten, StR' (RWTH AAchen/Städt. Gesamtschule Stolberg), Monikal Noël, StD' und Anke Brennecke, StD' (beide ZfsL Jülich) & Studierende des aktuellen Praxissemester-Jahrgangs im Fach Biologie

Im Fach Biologie stellt der Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung den Schwerpunkt der Studien- bzw. Unterrichtsprojekte dar. Die Projekte der Studierenden werden in den Vorbereitungsseminaren angebahnt, deren zentraler Bestandteil intensiv betreute Unterrichtsübungen an einer unserer Kooperationsschulen ist. Im Praxissemester werden anhand verschiedener fachgemäßer Arbeitsweisen fachdidaktische Grundlagen theoretisch vertieft und erweitert, in der Unterrichtspraxis beobachtet und unter Anleitung selbst erprobt sowie im Hinblick auf unterrichtliches Handeln analysiert und reflektiert. Durch die Fokussierung prozessbezogener Kompetenzen sind die Studierenden nicht von vorneherein auf bestimmte Inhaltsfelder und Jahrgangsstufen festgelegt, sondern können die von ihnen ausgewählte fachgemäße Arbeitsweise auf ihre aktuellen Lerngruppen an der Praktikumsschule beziehen und so ihr Thema exemplarisch konkretisieren. Der formulierte Arbeitsauftrag gilt sowohl für das Begleitseminar als auch für den Unterricht und schließlich für den Projektbericht, um die theorie- und praxisbezogenen Anteile der studentischen Lehr-Lern-Erfahrungen zusammenführen zu können.


Deutsch
(2) Lehren, Lernen. Reflektieren - Peer-Teaching und Problemorientiertes Lernen (POL) am Lernort Universität

Dr. Klaudia Hilgers (RWTH Aachen)

Schulische Lehr- und Lernprozesse sind vor allen Dingen dynamisch, denn sie reflektieren immer auch kulturelle und sprachliche Voraussetzungen, unter denen Schülerinnen und Schüler aufwachsen. Vor diesem Hintergrund stellt die Heterogenität von Schulklassen nicht erst mit der gesetzlich geregelten Umsetzung eines inklusiven Unterrichts große Anforderungen an die Lehrenden. Damit Lernen gelingen kann, müssen Lehr- und Lernprozesse implementiert werden, die die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen berücksichtigen und eine intrinsisch motivierte Lernhaltung fördern. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten innovative kooperative Lehr- und Lernmethoden, die Reflexionsprozesse bei den Schülerinnen und Schülern anregen und damit zu einer nachhaltigen Verankerung des erarbeiteten Wissens beitragen.

Eine solche reflexionsgeleitete kooperative Lehr- und Lernmethode ist das Peer-Teaching. Beim Peer-Teaching unterrichten sich die Schülerinnen und Schüler (Peers) wechselseitig in Kleingruppen und reflektieren anschließend gemeinsam den Lehr- und Lernprozess. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von Strukturelementen des Problemorientierten Lernens (POL) in den Ablauf des Peer-Teachings eine Kontextualisierung der Aufgabenstellung und den Einsatz zusätzlicher binnendifferenzierender Maßnahmen. Gerade die selbstständige Vermittlung und Einübung der Lerninhalte lässt nicht nur gute Lernergebnisse bei allen Schülerinnen und Schülern erwarten, sie trägt auch wesentlich dazu bei, Reflexionsprozesse anzuregen und das Lernen attraktiv zu gestalten. Beide Methoden erfahrenden neuerdings an der Universitäten eine Renaissance, werden aber im schulischen Kontext noch zu selten eingesetzt.

Der Workshop wird deshalb die Vorteile des schulischen Peer-Teachings in den Fokus rücken und dabei besonders das Potenzial dieser innovativen Lehr- und Lernmethode für die Initiierung von Reflexionsprozessen herausstellen. Im Anschluss an einen kurzen Impulsvortrag zu den beiden kooperativen Lehr- und Lernmethoden werden konkrete ‚problemorientierte‘ Szenarien des Peer-Teachings entwickelt, die im Unterricht der Sekundarstufe I und II sowie im Unterricht am Berufskolleg eingesetzt werden können.


Fremdsprachen
(3) Studienprojekte in den Fremdsprachen als Anlass zur Reflexion und Mittel zur Professionalisierung

Prof. Dr. Frauke Intemann, Dr. Anette Bretschneider (beide RWTH Aachen) & Christine Dorda, StD’ (RWTH Aachen/Inda-Gymnasium Aachen)

Die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gezeigt, dass sich die Studienprojekte im Rahmen des Praxissemesters grundsätzlich sehr gut als Mittel zur Professionalisierung eignen. Dennoch kann nicht bei allen Studierenden eine tiefergehende Reflexion durch die Studienprojekte festgestellt werden. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie die Reflexion der Projekte lernortübergreifend genutzt werden kann, um Professionalisierungsziele zu erreichen. Dies setzt ein gemeinsames Verständnis der Professionalisierungsziele voraus, welches es zu diskutieren gilt. Konkretisiert wird die Diskussion anhand dreier Projekte aus dem letzten Semester.


Geschichte
(4) Zwischen Theorie und Praxis: Studienprojekte als Mittel der Lehrerprofessionalisierung

Prof. Dr. Christian Kuchler (RWTH Aachen), Markus Kroll, M. Ed. (RWTH Aachen), Dipl.-Gyml. Theresia Jägers, Lukas Greven, B. A. (RWTH Aachen)

Die Studienprojekte bilden ein zentrales Element im Praxissemester. Angeleitet und angebahnt im Vorbereitungsseminar erfolgt an dessen Abschluss die Themenfindung. Nach Eintritt in die Praxisphase werden die Projektvorhaben an die Praxiserfahrungen der Studierenden und die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Während des Begleitseminars wird kontinuierlich Bezug auf die studentischen Vorhaben genommen und deren Realisierung begleitet. In der schriftlichen Ausarbeitung stellen die Studierenden methodisch und analytisch ihr Projekt dar und verbinden dies in einer abschließenden Reflexion mit der Professionalisierung ihres Lehrerhandelns.


Gewerblich-technische berufliche Fachrichtung
(5) Inklusionsorientierte Studien- und Unterrichtsprojekte in den gewerblich-technischen beruflichen Fachrichtungen

Lutz Thelen, StD (RWTH Aachen/ZfsL Aachen) & Helga Philippi (ZfsL Aachen/BK Köln-Porz) 

Im Rahmen der Lehrerbildung für eine ‚Schule der Vielfalt‘ wird der professionelle Umgang mit Inklusion eine Anforderung in allen Phasen der Ausbildung sein. Im Studium werden die Inhalte zur Inklusion aufeinander abgestimmt. Der Vorbereitungsdienst soll darauf aufbauende didaktisch-methodische Konzepte entwickeln, die von der Heterogenität der Lern­gruppen als selbst­ver­ständ­lichem Regelfall ausgehen.

In diesem Workshop wird der Inklusionsbegriff der KMK/HRK geklärt, exemplarisch auf Lerngruppen übertragen und die Umsetzung im Unterricht aufgezeigt. Gemeinsam werden Maßnahmen für die Lehrerausbildung abgeleitet, die auch über das Praxissemester hinausgehen sollen.


Informatik
(6) Balance zwischen Forschung und Praxis – Studierende zwischen den Stühlen

Dr. Nadine Bergner (RWTH Aachen) & Frajo Ligmann, StD (ZfsL Jülich/Gymnasium Würselen)

Studierende erwarten im Praxissemester viele neuartige Herausforderungen. Neben der Entwicklung von eigenem Unterricht, der Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen und der Zusammenarbeit mit Fachkollegen bringen Studierende auch einen Forschungsauftrag mit ins Praxissemester. Die Balance zwischen den Anforderungen der Schule und den Erwartungen der Universität zu finden ist dabei nicht immer leicht.
In diesem Workshop soll aufbauend auf den Erfahrungen der letzten beiden Jahre (insb. aus dem Fach Informatik) daran gearbeitet werden, Hoffnungen und Erwartungen aller Akteure abzugleichen und für die Studierenden eine Brücke zwischen den Stühlen zu schaffen. Ein wichtiger Beitrag ist dabei unter anderem die enge und frühzeitige Abstimmung der Forschungsaufträge mit den betreuenden Lehrkräften an den Praktikumsschulen. Studierende des Lehramts Informatik (und gerne auch weiterer Fächer) sind aktiv in den Workshop eingebunden, ihre Erfahrungen einzubringen und mit den Akteuren aus Schule und Universität gemeinsam an einem Kooperationsmodell für das Praxissemester zu arbeiten.


Katholische Religionslehre
(7) Das ideale Studien- und Unterrichtsprojekt aus religionspädagogischer Perspektive

Prof. Dr. Guido Meyer, Dipl.-Gyml. Carsten Misera (beide RWTH Aachen) & Rainer Breuer (ZfsL Jülich/Waldschule - Städt. Gesamtschule Eschweiler)

Der Workshop verfolgt das Ziel auf Basis der Erfahrungen vergangener Jahrgänge des Praxissemesters, Kriterien für die theoretische Konzeption und praktische Durchführung der Studien- und Unterrichtsprojekte zu erarbeiten. Dabei steht die Interaktion der Anwesenden ebenso im Fokus, wie der Austausch mit Vertreter/inne/n von Schulen, ZfsL und RWTH.
Die Studien- und Unterrichtsprojekte bilden für die Religionspädagogik eine zentrale Möglichkeit, fachdidaktische Grundlagen von Lehrerinnen und Lehrern angeleitet zu erproben, Reflexionen unterrichtlichen Handelns anzubahnen und im Kontext von drei Institutionen Erfahrungen für ihren späteren Beruf zu sammeln.


Mathematik
(8) Praxisphase Mathematik – Raum und Rahmen für Reflexionsprozesse

Prof. Dr. Johanna Heitzer (RWTH Aachen), Gabi Haase, StD' (ZfsL Aachen/Inda-Gymnasium Aachen) & Kerstin Peuser, OStR' (Franziskus-Gymnasium Vossenack)

Bei der Vorgängerveranstaltung im Januar 2015 hat Frau Prof. Heitzer die Ausbildungsbeauftragten auf Schulseite über mathematikdidaktische Vorbildung und Arbeitsaufträge der ersten Praxisphasen-Studierenden informiert und wesentliche Punkte des anschließenden Feedbacks unmittelbar berücksichtigt. Diesmal wird der Workshop in unmittelbarer Kooperation mit ZfsL- und Schulvertreterin angeboten und die Erfahrungen der ersten beiden Jahrgänge können berücksichtig werden. Beim anschließenden Austausch über mögliche Veränderungen im nächsten Jahrgang soll der Blick vor allem auf gute Bedingungen für die Reflexionsprozesse der Studierenden zu ihren Unterrichtserfahrungen gerichtet werden. Unter Mitwirkung ‚betroffener‘ Studierender freuen wir uns auf die kreativ-konstruktive Zusammenarbeit!


Politik/Wirtschaftswissenschaft
(9) "Der mündige Bürger an der Börse". Nur ein Planspiel oder auch eine politische Botschaft? Zur Lehrprofession im Kontext von politisch-ökonomischen Lernkontexten

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Björn Paape, Dipl.-Wirtl. Sebastian Schmitz, Dr. Iwona Kiereta & Dipl.-Kfm. Peter Kugel (alle RWTH Aachen)

Ziel ist die Errichtung eines nicht durch Banken-Interessen geleiteten Lehr-Lernlabors zu Fragen des mündigen Verhaltens an der Börse und den Kapitalmärkten und dessen Einsatz im Studium und an Schulen, u. a. im Praxissemester. Fachlich-inhaltlich erlernen die Laborteilnehmer/innen u.a. hinsichtlich der Anlageformen Festgeld, Tagesgeld, Fonds und Aktien deren Auswahlkriterien, wie Kostenstrukturen, Fristigkeiten, z. B. die Problematik von Fonds und börsengehandelten Fonds (ETFs für exchange-traded funds) im Vergleich zu Einzelwerten, etc.


Fachübergreifend


(10) Wegbereiter zu reflexiver Praxis und Unterstützer forschenden Lernens im Praxissemester - Mentorinnen und Mentoren als Akteure der Lehrerbildung

Prof. Dr. Tade Tramm (Universität Hamburg)

Mentorinnen und Mentoren sind die zentralen Bezugspersonen der Studierenden im Kernpraktikum bzw. im Praxissemester. Dieses kann nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, die Mentorinnen und Mentoren vom Konzept des Kernpraktikums zu überzeugen, mit ihnen ihre Rolle bei der Begleitung und Unterstützung der Studierenden zu klären und sie für die Wahrnehmung der damit verbundenen Aufgaben zu qualifizieren. Wie dies geleistet werden kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, soll in diesem Workshop diskutiert werden.

(11) Gruppendiskussion: Räume und Zeiten schaffen für Reflexion vor Ort

Prof. Dr. Josef Riese (RWTH Aachen) zusammen mit Beteiligten aller Lernorte

Die Reflexion des selbst durchgeführten Unterrichts bietet ein enormes Lernpotential für die Lehramtsstudierenden im Praxissemester. Doch die Randbedingungen im Schulalltag und zum Teil fehlende Informationen führen häufig dazu, dass die Studierenden in ihrem Reflexionsprozess nicht immer optimal unterstützt werden können. Im Workshop sollen Best-Practice-Erfahrungen gesammelt werden, wie die Betreuung der Studierenden im Schulalltag bestmöglich gelingen kann. Davon ausgehend soll im Workshop eine „Checkliste“ erstellt werden, die den betreuenden Personen an Schulen als Hilfestellung dienen kann, um den Reflexionsprozess und damit die Bildung der professionellen Lehrerpersönlichkeit im Praxissemester optimal zu unterstützen.


(12) Weiterentwicklung einer Kooperationskultur in der Vorbereitung und Begleitung von Studien- und Unterrichtsprojekten

Prof. Dr. Martin Frenz (RWTH Aachen) zusammen mit Beteiligten aller Lernorte

Kooperationskultur im Praxissemester beschreibt das Bewusstsein, die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schulen, der ZfsL und der Hochschule und ihrer Mitglieder, basierend auf gemeinsamen Normen und Werten, eine Strategie für die Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern zu erarbeiten und diese gemeinsam umzusetzen. Eine Kooperationskultur ist immer dann besonders erstrebenswert, wenn Aufgaben und Probleme in gemeinsamer Verantwortung zu bewältigen bzw. zu lösen sind.
Im Workshop werden Best-Practice - aber auch negative  - Erfahrungen in der Kooperation während der Bearbeitung der Studien- und Unterrichtsprojekte in der Ausbildungsregion Aachen aus der Perspektive aller Akteure  gesammelt und diskutiert. Diese Diskussion bildet die Basis, einen Verhaltenskodex für alle Akteure zu entwickeln, um  Studien- und Unterrichtsprojekte weiterhin erfolgreich durchführen zu können.


Fachübergreifend - Bildungswissenschaften



(13) Auf dem Weg zu lernortübergreifenden Reflexionsanlässen in bildungswissenschaftlichen Studien- und Unterrichtsprojekten

Daniela Möller, M. A. (RWTH Aachen) & Birgit Kreitz, StD' (ZfsL Aachen/Nelly-Pütz-Berufskolleg d. Kreises Düren)

„Welche lernortübergreifenden Anlässe der Reflexion ergeben sich im Kontext der Studien- und Unterrichtsprojekte - und welche Möglichkeit habe ich (als Vertreter/in dieses Lernortes) den Reflexionsprozess der Studierenden zu begleiten und sie somit in ihrem Professionalisierungsprozess zu unterstützen?“ Unter dieser Fragestellung möchten wir mit Ihnen in den Austausch über die Reflexion der eigenen Lehrer/innenrolle bzw. -persönlichkeit kommen. Ausgehend von exemplarischen Fragestellungen im Rahmen bildungswissenschaftlicher Studien- und Unterrichtsprojekte möchten wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren, welche konkreten Möglichkeiten es an den verschiedenen Lernorten zur Begleitung und Beratung des Reflexionsprozesses der Studierenden gibt.


(14) Das Portfolio als Wegbegleiter

Dipl.-Wirtl. Christina Bremke & Sebastian Goetzke (beide RWTH Aachen)

Um den Lern- und Entwicklungsprozess im Praxissemester zu unterstützen, werden den Studierenden im Praxissemester verschiedene kreative Reflexionsimpulse als Anregung für ihre Portfolioarbeit angeboten. Sie stellen – neben den Reflexionsbögen zu den fünf Standards – ein zusätzliches Reflexionsangebot dar und können für weitere Inspiration genutzt werden.
Im Workshop stellen wir sowohl die Standards als auch die zusätzlichen Reflexionsimpulse vor und möchten uns gemeinsam mit den Teilnehmer/inne/n über die Möglichkeiten austauschen, diese in den verschiedenen Phasen des Praxissemesters und an den jeweils beteiligten Institutionen (Hochschule, ZfsL, Schule) einzusetzen.


Fächerübergreifend - DSSZ


(15) Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte
Sprachförderung konkret – Von der Theorie zur Praxis

Veronika Burovikhina, M. A. (RWTH Aachen) & Martina Tönshoff-Osthus, StD' (RWTH Aachen/Käthe-Kollwitz-Schule Aachen)

Das Ziel des Moduls „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ besteht darin, allen Lehramtsstudierenden Grundkompetenzen im Umgang mit sprachlich heterogenen Lerngruppen zu vermitteln. Im Rahmen der Modulveranstaltungen erwerben die angehenden Lehrkräfte ein theoretisches Grundlagenwissen, das ihnen u. a. erlaubt, den Sprachstand von Schülerinnen und Schülern festzustellen und geeignete Fördermaßnahmen zur Überwindung (fach-) sprachlicher Probleme in der Unterrichtspraxis zu ergreifen. Der Übergang von der Theorievermittlung zur Praxis kann durch den Einsatz von Unterrichtvideos besonders anschaulich begleitet werden. Im Workshop sollen daher anhand exemplarischer Videosequenzen konkrete Möglichkeiten der unterrichtspraktischen Umsetzung von Sprachförderkonzepten demonstriert werden. Darüber hinaus werden die besonderen Potentiale audio-visueller Lehr-Lern-Arrangement als Instrumente praxis- und professionsbezogener Reflexion diskutiert.

 

 

 


Abschlußinformationen