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Über das LBZ


Logo LBZ ohne Schriftzug_klein.pngDas Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen (LBZ) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung und gehört keiner Fakultät an. Es wurde im Oktober 1999 mit integriertem Praktikumsbüro gegründet und erhielt 2010 vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Reform der Lehrerausbildung vom 12. Mai 2009 (Artikel 2) eine neue Ordnung, deren Leitgedanke in einer integrativen Verortung der Lehramtsausbildung innerhalb der Hochschule besteht. Die Mitgliedschaft und die Beteiligung aller lehramtsausbildenden Fakultäten gibt den Aktivitäten des Zentrums Legitimität und Akzeptanz, den zu lösenden Fragen in der Lehramtsausbildung ein breites und vielfältiges Forum.

In der neuen Ordnung des LBZ spiegelt sich dieser Leitgedanke folgendermaßen wider: Zentrale Organe des LBZ sind der alle lehramtsausbildenden Fakultäten umfassende Zentrumsrat und der Vorstand, zentrale inneruniversitäre Partner das Rektorat und die Dekanate, zentrale Handlungsmuster effektive Vernetzung und Dialog. Mitgetragen wird das LBZ von den Initiativen seiner Mitglieder, dem Engagement seiner hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den zu speziellen Fragen der Lehramtsausbildung gegründeten Arbeitsgruppen.

Abgestimmtes Zusammenwirken vieler an der Lehramtsausbildung beteiligter Personen ist damit eine zentrale Zielsetzung des LBZ, die strukturell eng mit der grundlegenden Ausbildungsintention der RWTH Aachen zur Lehramtsausbildung insgesamt zusammenhängt: Angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen so qualifiziert werden, dass jede/r Einzelne bereit ist, zusammen mit anderen Mitverantwortung für die Qualität von Bildungsprozessen in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu übernehmen. Die von der RWTH Aachen betonte große Verantwortung der Lehramtsausbildung für Ausbildungsniveau, Leistungsvermögen und Lebensqualität zukünftiger Generationen hat so gute Chancen, im Erfahrungshorizont ihrer Akteurinnen und Akteure vielfältige Entsprechungen zu finden.

Übernahme von Verantwortung für Fortschritte in Bildungsprozessen unserer Gesellschaft bedeutet zugleich auch, dass das Ausbildungsprofil für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer in Beziehung steht zu dem gesellschaftlichem Anforderungsprofil an professionell gestaltetes Handeln in Schule und Unterricht. Hohe Anforderungen sowohl an fachliche Kenntnisse als auch an didaktische und pädagogische Kompetenzen stehen in Korrespondenz zu der anspruchsvollen Aufgabe, Schülerinnen und Schülern leistungs- und personengerechte Lernerfahrungen zu vermitteln, die sie in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen und zur mündigen Teilhabe an unserer Gesellschaft befähigen (siehe dazu auch das Leitbild für die Lehramtsausbildung an der RWTH Aachen aus dem Jahr 2006). Diesem Bildungsgedanken, Lernen als bedeutungsvolles Tun erfahrbar zu machen, fühlt sich das Lehrerbildungszentrum in besonderer Weise verpflichtet.

Die an der RWTH Aachen gewählte Struktur für die Arbeitsweise des LBZ ist von dem Selbstverständnis getragen, Entscheidungs- und Steuerungskompetenzen nicht als Top-down-Modell zu implementieren, sondern in Form einer effizienten Vernetzung verschiedener Organe, Gremien, Entscheidungsträger und Mitwirkender. Durch konsensuale Entscheidungsfindung soll die Entwicklung und Umsetzung tragfähiger Lösungen zu lehramtsrelevanten Problemstellungen gefördert und gestärkt werden. Dabei garantiert die Leitungsstruktur des LBZ Handlungsfähigkeit, die Organisationsstruktur hochschulweite Rückkoppelung und Integration.

Die folgende Grafik gibt eine Übersicht über die Struktur des LBZ der RWTH Aachen. Per Klick auf einzelne Elemente erhalten Sie weiterführende Informationen bzw. werden auf die Webseiten der entsprechenden Institution/des Gremiums weitergeleitet.

Rektorat Vorstand Hauptberufliche Dekanate Fakultäten Arbeitsgruppen Zentrumsrat Mitglieder und Angehörige Fakultätenkonferenz


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