Aachener Abendgespräche zur schulischen Inklusion WS 20/21

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Programmübersicht WS 20/21

 

Dienstag, 19. Januar 2021, 18:30 – 20.00 Uhr (online in Zoom)
Die Auswirkung einer Trisomie 21 auf Sprache, Denken und Verhalten – Folgen für einen fairen Nachteilsausgleich unter der Berücksichtigung von Neurodiversität, Prof. Dr. André Zimpel (Universität Hamburg)


In den letzten Jahrzehnten fand eine kognitive Revolution statt, die von den meisten Menschen verschlafen wurde. Die ersten Menschen mit Trisomie 21 haben einen Universitätsabschluss geschafft. Und doch haben Personen mit Trisomie 21 mit vielen Vorurteilen zu tun. Sie sind angeblich schon vor der Geburt geistig behindert, ohne einen Intelligenztest gemacht zu haben. Menschen mit Trisomie 21 erschließen sich Dinge anders als Menschen ohne diese genetische Abweichung. Die Neubewertung dieses Syndroms wirft also ein neues Licht auf das geistige Entwicklungspotenzial aller Menschen im gesamten Spektrum der Neurodiversität. Menschen mit Trisomie 21 stehen unversehens im Mittelpunkt eines Umdenkens, das nicht nur sie, sondern uns alle betrifft. Menschliche Intelligenz beruht vor allem auf Sozialkompetenz.

Prof. Dr. André Frank Zimpel studierte Mathematik, Malerei und Graphik, Sonderpädagogik, Psychologie und Neurologie in Magdeburg, Leipzig und Berlin; 1985 promovierte er in Psychologie. Von 1991 – 1992 war er Gastprofessor an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt (Main). 1993 erhielt er die Facultas docendi für Rehabilitationspsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. 1993 habilitierte er und erhielt die Venia legendi für Sonderpädagogik und Diagnostik an der Universität Bremen. Seit 1994 ist er Professor an der Universität Hamburg. Zwischen 2004 – 2005 übernahm er die Vertretungsprofessur "Geistigbehinderten- und Schwerstbehindertenpädagogik" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit 2008 leitet er eine Studie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit einer Trisomie 21. Seit 2015 leitet er das Zentrum für Neurodiversitätsforschung (ZNDF) in Hamburg/Eppendorf.

Aktuelle Informationen können der Webseite des Lehr- und Forschungsgebiets Heterogenität am Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen entnommen werden.

Zoom-Meeting beitreten: https://rwth.zoom.us/j/93804949349?pwd=aHFqWHQ2ZVU3eUs2K1lhaHFTUDhZZz09
Meeting-ID: 938 0494 9349
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